Zutaten

Neben dem überall gegessenen Getreidebrei werden in der schwarzafrikanischen Küche viele Früchte verwendet, darunter Ananas, Kochbananen und Zitrusfrüchte.
Koch- oder Gemüsebananen (Plantains) haben einen hohen Gehalt an Stärke. Sie können ähnlich wie Kartoffeln auf vielfältige Weise gekocht oder gebraten werden.
Der Mais gehört heute zu den Grundzutaten der afrikanischen Küche. Im Gegensatz zum Zuckermais werden meist zähere, besonders stärkehaltige Sorten angebaut. Aus den zerstampften Körnern wird der Maisbrei hergestellt.
Hirse ist eine Sammelbezeichnung für eine ganze Reihe von Getreiden. Die in Afrika bedeutendsten sind Sorghum und Perlhirse. Hirse ist das Grundnahrungsmittel in den afrikanischen Trockensavannen. Hirsekörner werden im Mörser zerstampft und ergeben so einen nahrhaften Brei. Gemahlen werden die glutenarmen Körner zu Fladenbrot verarbeitet.
Maniok (Kassave, Yuca) ist die Wurzel eines tropischen Strauchs. Sie enthält viel Stärke und wird deshalb nicht nur zu Brei gekocht, sondern dient auch zum Binden von Suppen und Saucen. Das aus Maniok gewonnene Stärkemehl kommt unter dem Namen Sago oder Tapioka auf den Markt.
Fleisch spielt in der traditionellen schwarzafrikanischen Küche eine untergeordnete Rolle. Wo Fleisch gereicht wird, wird es mit Gemüse zu einem Eintopf gekocht und zum Brei serviert.
Die südafrikanische Küche ist kein einheitliches Gebilde und wird in den verschiedenen Bevölkerungsgruppen jeweils unterschiedlich praktiziert. Jede Provinz in Südafrika weist Eigenheiten und Schwerpunkte auf. In KwaZulu-Natal z.B. dominieren indische, im Westkap malaiische Einflüsse und in Gauteng hat die burische Küche ihre Spuren hinterlassen. Auch der Einfluss der indonesischen Küche ist spürbar.